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letzte Aktualisierung: 01 Juli 2019  -  19.30 Uhr
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Wählt Z.U.G. in den Gemeinderat
Mehr Frauen als Männer Zeitungsartikel von Anne Retter 24.03.2019 Schwarzwälder Bote
Die Liste des Wählerbündnisses Z.U.G. für die Gemeinderatswahl am 26. Mai steht. Bei der Nominierungsversammlung am Freitag konnten nicht alle Kandidaten zugegen sein; einige fehlen deshalb auf dem Bild. Foto: Retter - Schwarzwälder Bote Das Albstädter Wahlbündnis Z.U.G. – "Zukunftsorientiert – Unabhängig – Gemeinsam" hat am Freitag seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 26. Mai nominiert. Auf der Liste stehen 29 Namen, darunter 15 von Frauen. Albstadt: Damit ist die Z.U.G.- Liste die einzige in Albstadt, auf der die Frauen in der Mehrheit sind - sollte Parität ein Ziel gewesen sein, so ließ es sich aufgrund der ungeraden Bewerberzahl beim besten Willen nicht erreichen. Z.U.G. zeigte sich sehr zufrieden mit dem ausgeglichenen Geschlechterverhältnis: "Die Hälfte sind Frauen – alle anderen Listen werden dagegen mehr oder weniger stark von Männern dominiert", konstatierte die frühere Stadträtin Christiane Kasprik in einer gemeinsamen Erklärung der Kandidaten. Elke Rapthel, amtierende Stadträtin und "Spitzenkandidatin", merkte an, dass der überwiegende Teil der Albstädter Stadtteile auf der Liste vertreten sei – "wir fühlen uns natürlich auch für die Belange der übrigen zuständig". Kasprik verwies darauf, dass die soziale Zusammensetzung der Kandidaten durchaus von der für parlamentarische Gremien typischen abweiche: Nicht von ungefähr sei der Anteil der Arbeiter und Angestellten höher als auf anderen Listen; Z.U.G. verstehe sich als Sprachrohr der sozialen und umweltpolitischen Belange des größeren und weniger betuchten Teils der Bevölkerung, der einfachen Menschen und namentlich der Frauen und der Jugend. Rund zwei Drittel der Kandidaten besitzen bereits kommunalpolitische Erfahrung, die übrigen sind Neulinge. Die jüngste Kandidatin ist die 25-jährige Auszubildende Nadia Rentel, die auf Listenplatz acht steht; der Altersdurchschnitt der Liste beträgt 56 Jahre. Auch Z.U.G. hätte es gerne jünger, wertet die Schwierigkeiten, junge Leute für Kommunalpolitik zu begeistern aber als Ausdruck eines spürbaren Vertrauensverlusts in die Politik der bürgerlichen Parteien. Umso erfreulicher sei es, wenn die Älteren bereit seien, ihre Erfahrungen einzubringen. "Wir sind überzeugt: Wer etwas ändern will, sollte sich mit anderen zusammenschließen, aktiv werden und sich organisieren. Wir machen keine Stellvertreterpolitik nach dem Motto: ›Wähl uns und alles wird gut.‹" Im Gegenteil, jeder werde mit seinen Fähigkeiten gebraucht. Weiter warnte Kasprik davor, auf scheinbare Alternativen hereinzufallen, die in Wahrheit keine seien: "Sie tragen nur dazu bei, zu spalten und faschistoide und rassistische Entwicklungen hoffähig zu machen." Z.U.G. verstehe sich als Personenbündnis von Menschen, die sich durch die etablierten Parteien und Stadtratsfraktionen nicht vertreten fühlen, stelle den Gedanken der Gleichberechtigung aller in Albstadt lebenden Menschen – ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft – in den Mittelpunkt und setze sich für solidarisches Zusammenleben und eine sachliche und demokratische Streitkultur ein. Für Faschisten, Nationalisten und religiöse Fanatiker sei in diesem Bündnis kein Platz. Auf dem ersten Listenplatz des Wählerbündnisses Z.U.G. steht die 54 Jahre alte Rechtsanwaltsfachangestellte Elke Rapthel, derzeit einzige Z.U.G.-Stadträtin im Albstädter Gemeinderat. Auf den weiteren Plätzen folgen in derselben Reihenfolge, in der sie hier aufgeführt sind: Renate Schmidt, Musiklehrerin, 59 Jahre; Thomas Sadowski, Elektroniker, 49 Jahre; Susann Förster, examinierte Altenpflegerin, 46 Jahre; Christiane Kasprik, Lehrerin im Ruhestand, 65 Jahre; Matthias Haug, Formbauer, 27 Jahre; Florian Düsterwald, Kraftfahrer, 43 Jahre; Nadia Rentel, Auszubildende, 25 Jahre; Ulrich Hildinger, Montagearbeiter, 36 Jahre; Arno Bänsch, arbeitssuchend, 55 Jahre; Adelheid Beier, Rentnerin, 62 Jahre; Knut Buder, Technischer Produktdesigner, 58 Jahre; Uta Cornelius, Sozialpädagogin, 64 Jahre; Andrea Eppler, Rentnerin, 59 Jahre; Ronald Goll, Rentner, 61 Jahre; Sabine Hartmann-Tajbakhsh, DaF/DaZ-Dozentin, 60 Jahre; Birgit Hausherr, Hauswirtschafterin, 56 Jahre; Christine Klauth, Hauswirtschafterin, 58 Jahre; Dieter Klauth, Drucker, 67 Jahre; Horst Kleber, Arzt im Ruhestand, 76 Jahre; Maria Pesli, Wirtin im Ruhestand, 62 Jahre; Sotirios Peslis, Wirt im Ruhestand, 70 Jahre; Arnulf Rauch, Metallarbeiter, 67 Jahre; Silvia Sachisthal, Bankkauffrau, 61 Jahre; Claudia Sadowski, Montagearbeiterin, 50 Jahre; Badi Sager, Rettungsschwimmer, 59 Jahre; Bernhard Schmidt, Lehrer, 56 Jahre; Christiana Walter, Altenpflegerin, 51 Jahre; David Gonser, Auszubildender, 25 Jahre.