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letzte Aktualisierung: 11. August 2019  -  21.30 Uhr
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             Pressemitteilung zur Jahreshauptversammlung                           von Z.U.G. Albstadt am 12.7.2019 Vor kurzem fand die Jahreshauptversammlung des kommunalpoltischen Bündnisses Z.U.G. statt, auf der der bisherige Vorstand einstimmig entlastet wurde. Vorstandsprecherin Christiane Kasprik berichtete über den erfolgreich geführten Wahlkampf zur Kommunalwahl. Dieser bedeutete  für alle Beteiligten zwar viel Arbeit, da das Bündnis Z.U.G. alles selbst organisierte und gewährleistete, aber der Wahlkampf brachte auch bleibende  Erfolge ein. So konnte  der Gemeinderatssitz auch unter veränderten Bedingungen  gesichert werden.  Und vor allem ging Z.U.G. mit neuen Mitgliedern gestärkt aus dem letzten Jahr hervor. Ein weiteres Thema war, dass angesichts der Rechtsentwicklung der Regierungen und zunehmender rechter Angriffe auf Kommunalpolitiker auch die bundesweite Vernetzung aller fortschrittlichen Kräfte unterstützt und verstärkt werden muss. Dazu will sich Z.U.G. am Aufbau einer kommunalpolitischen Plattform im Internationalistischen Bündnis beteiligen. Dieser Bewegung hatte sich das Albstädter Wahlbündnis im letzten Jahr in dem Bewusstsein angeschlossen, dass kommunalpolitische Fragen nicht allein aus der Kommunalpolitik heraus betrachtet und gelöst werden können. Gemeinderätin Elke Rapthel legte den Mitgliedern gegenüber Rechenschaft über ihre Gemeinde- ratsarbeit ab. Z.U.G. F versteht sich als kämpferische kommunalpolitische Kraft für die Interessen der Albstädter Bürger in und außerhalb der parlamentarischen Vertretung. In diesem Sinn wird auch die Gemeinderatsarbeit genutzt.  Für die weitere Arbeit wurden regelmäßige öffentliche Treffen und Aktivitäten zu kommunalpolitischen Themen beschlossen. Die Kassenprüfer Arnulf Rauch und Bruno Polonia bestätigten die korrekte Kassenführung durch den Kassierer Thomas Sadowski  und schlugen die Entlastung vor, was die Versammlung einstimmig beschloss. Der bisherige Vorstand bestehend aus Christiane Kasprik, Susann Förster, Knut Buder und Thomas Sadowski kandidierte erneut. Zur Kandidatur entschlossen sich darüber hinaus auch  Nadia Rentel und Elke Rapthel. In dieser gestärkten Zusammensetzung wurde der neue Vorstand einstimmig gewählt. siehe Foto: (hier von links: Nadia Rentel, Thomas Sadowski, Christiane Kasprik, Susann Förster, Knut Buder und Elke Rapthel). Am Ende der Versammlung wurde noch beschlossen, dass Z.U.G. den Aufruf zu einer antifaschistischen Gedenkveranstaltung anlässlich des 75. Jahrestags der Ermordung von Ernst Thälmann in Buchenwald am 17.8. 1944 unterstützt und sich mit einer Delegation beteiligt. Denn der Schwur der Buchenwaldhäftlinge nach ihrer Befreiung ist gerade auch heute wieder aktuell und eine ernsthafte Verpflichtung an uns alle: „Wir Buchenwalder (…) kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung. Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht – der Sieg muss unser sein! (…) Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.“ Wie bedeutsam es ist, dass es in Albstadt ein kämpferisches alternatives Kommunalwahlbündnis gibt, zeigte sich auch daran, dass gleich nach der Kommunalwahl neue Beschlüsse gegen die Interessen der Bevölkerung aufs Tapet kamen: Die vermessene und spalterische Bäderpreiserhöhung auf 6 Euro in den Städtischen Bädern für alle Auswärtigen und „Nichtstromkunden“ der Albstadtwerke, die berechtigte Sorge vieler Tailfinger und Albstädter um den Erhalt des Naturbads überhaupt, die geplante Überbauung des bestbewerteten Spielplatzes an der Danneckerstraße/Schalksburgstraße in der Weststadt, die geplante erneute Gebührenerhöhung in den Kindergärten und -tagesstätten, usw. Das forderte sofort den Protest der Bevölkerung heraus. Die Jahreshauptversammlung bekräftigte, das Z.U.G. diesen auch weiterhin nach Kräften bei allen berechtigten Anliegen fördern und unterstützen wird. Für die Zukunft wünscht sich Z.U.G., dass noch mehr Leute den Mut haben, Vorurteilen und falschen Berührungsängsten eine Absage zu erteilen und sich für eine organisierte Mitarbeit oder Zusammenarbeit mit Z.U.G. zu entscheiden.